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Digitale GästebegleitungInitiative

Ratgeber

Wie wird eine Touristinformation digital?

Ein Ratgeber für Verwaltung, Touristinformation und Gremium. Sachlich, praxisnah und ohne Vorkenntnisse lesbar.

Wie informieren sich Gäste heute?

Gäste planen auf dem Smartphone, auf großen Plattformen und zunehmend mit KI-Assistenten. Die Antworten stammen oft aus allgemeinen Quellen und sind nicht immer aktuell.

Die Touristinformation verfügt über das genaueste Wissen der Region. Es ist jedoch meist nur während der Öffnungszeiten und am Tresen erreichbar.

Was bedeutet digitale Gästebegleitung?

Digitale Gästebegleitung macht dieses Wissen jederzeit verfügbar: vor der Anreise, während des Aufenthalts und danach. Gäste erhalten Auskunft aus den Daten der Region, im Namen der Region.

Warum bleibt die Touristinformation der Mittelpunkt?

Das persönliche Gespräch bleibt der Kern. Die digitale Auskunft übernimmt Routinefragen und verweist bei Bedarf an die Mitarbeitenden. So bleibt mehr Zeit für Beratung, die Gäste wirklich weiterbringt.

Wie nehmen Gäste die Beratung mit?

Mit der Beratung zum Mitnehmen stellt die Mitarbeiterin den Tag während des Gesprächs zusammen. Der Gast scannt einen QR-Code und hat seinen persönlichen Plan auf dem Smartphone, ohne App und ohne Anmeldung.

Welche Daten braucht die Region?

Grundlage sind gepflegte Daten zu Orten, Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Wegen. Viele davon liegen bereits in touristischen Datenbanken vor. Wichtig ist, Zuständigkeiten für die Pflege festzulegen.

Wie werden Partnerbetriebe eingebunden?

Museen, Schiffstouren, Gastronomie und Gastgeber werden in Empfehlungen sichtbar. So führen Empfehlungen direkt zu den Betrieben vor Ort, und die Wertschöpfung bleibt in der Region.

In welchen Schritten gehen Regionen vor?

1. Bestandsaufnahme der vorhandenen Daten. 2. Gästereise nachzeichnen und Lücken benennen. 3. Einen ersten sichtbaren Baustein wählen. 4. Partnerbetriebe einbinden. 5. Beschluss im Gremium vorbereiten. 6. Erfahrungen auswerten und erweitern.

Wie gelingt der Beschluss?

Für den Beschluss im Gremium hilft eine klare Darstellung von Ziel, Nutzen, Kosten und nächsten Schritten.

Nächster Schritt: Checkliste starten

Zehn Fragen zeigen, wo Ihre Region heute steht und womit Sie beginnen können.

Zur Checkliste